Taten


New Media TV-Sender

Die Ziele der „Neue Perspektive Medien eG" beinhalten u.a. die Unterstützung neuartiger demokratischer Medienprojekte. Eines davon sieht die Schaffung eines freien und unabhängigen New Media TV-Senders vor, der mit einem 24/7 Programm und weiteren interessanten Aspekten für alle alternativen Medienbetreiber die Landschaft audio-visueller Medien bereichern und auch kleineren Produzenten mit Ideen, Formaten und Angeboten abseits des Mainstreams Zugang zu einem breiten Publikum eröffnen soll.

Als formale Grundlage des Sendebetriebs ist ein Medienverbund vorgesehen, vergleichbar mit dem Konzept der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD). Das bedeutet: Alle beteiligten Partner speisen auf der Grundlage einer festen Programmstruktur ihre jeweiligen Produktionen ein. So können alle gleichzeitig die Vorteile des Gemeinschaftsbetriebs nutzen und trotzdem unabhängig bleiben.

Da es bei den jetzigen Videokanälen keine vorgegebenen festen Sendelängen gibt, dies jedoch bei einem 24/7 Sendebetrieb unumgänglich ist, müssen die Beiträge einem bestehenden Schema angeglichen werden – was durchaus bedeuten kann, auf Inhalte zu verzichten. Trotzdem werden in unserem Projekt keine Informationen verlorengehen, da stets ein Verweis zur eigenen Präsenz der Programmanbieter besteht. So können Interessierte dort die ungekürzten Fassungen ein- und ansehen, was wiederum den Produzenten Aufmerksamkeit und somit Nutzer beschert (die idealerweise dauerhaft diese Programme nutzen werden).

Anders gesagt: Der einzelne Medienpartner (Videokanalbetreiber) kann sich über den gemeinsamen Sendebetrieb präsentieren und so auch Interesse auf Produktionen lenken, die nicht über den Verbund verbreitet werden.

Natürlich werden bei dem Sender-Projekt auch alle Vorteile des Internets genutzt.

So kann sich der Zuschauer, wenn ihn gerade die laufende Sendung nicht interessiert, aus dem Archiv der bisher gezeigten Sendungen sein eigenes Programm zusammenstellen.

Alle Partner können selbst entscheiden, welche Sendeformate bzw. Filmbeiträge sie jeweils in den Verbund mit einbringen möchten. So wird Vielfalt entstehen, die für die Produzenten nicht nur die Chance beinhaltet, im Verbund ein weitaus größeres Publikum zu erreichen, als dies jeder für sich tun könnte; zusätzlich werden die Kosten für den Einzelnen durch den gemeinsamen Sendebetrieb minimiert.

Vorbild für das Projekt ist, wie bereits erwähnt, die ARD. Ihr Grundprinzip der geteilten Produktion, die durch gemeinschaftliche Ausstrahlung für die einzelnen Anstalten größte Aufmerksamkeit schafft, ist ein durchaus nachahmenswerter Gedanke, auch wenn die konkrete Ausführung mitunter kritikwürdig ist. Wir streben den gleichen Effekt an, nur dass es sich hier nicht um einen Zusammenschluss von Landesrundfunkanstalten handelt, sondern um eine gemeinschaftliche Unternehmung freier Produzenten.

Es handelt sich um ein Projekt, an dem sich alle Menschen entweder durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen oder mit ihrem Know-how beteiligen können.


Fort- und Weiterbildung

Eines der Ziele der Genossenschaft Neue Perspektive Medien eG besteht in einer Sicherung qualitativer Standards im Nachrichten- und Informationsgeschäft. Der Weg dorthin setzt einen intensiven Diskurs über die Frage journalistischer Werte und deren Realisierung voraus und soll nicht nur mittels eigener Verlautbarungen und Publikationen, sondern auch in Kooperation mit anderen Organisationen durch Vorträge, Seminare und Workshops geleistet werden.

Konkrete Themen und Inhalte, die in diesem Kontext behandelt werden müssen sind:

  • Die Kriterien der Nachrichtenauswahl; z.B. die Verstärkung von Existenzängsten durch weitgehende Fokussierung auf negative Berichterstattung, die zunehmende Priorisierung von Pseudo-News über mehr oder weniger Prominente oder die sich ausweitende Einstreuung von Entertainment-Aspekten in Informationsformaten zuungunsten gesellschaftlich relevanter Themen;
  • Der Umgang mit der Sprache; insbesondere die Nutzung von Metaphern und andere Formen subtiler Manipulation;
  • Audio-visuelle Stereotype: ihre Aussage und ihre Wirkung auf das Weltverständnis der Rezipienten;
  • Neue Medien und der Zwang zur Aktualität; z.B. Sinn und Unsinn von ‚Bürger-Reportern', Auswirkungen der Informationsbeschleunigung auf die journalistische Recherche und die daraus entstehenden Probleme.

Neben dem Informationssektor sollen jedoch auch der des Entertainments und die diversen Zwischenformen (‚Infotainment', ‚Scripted Reality' etc.) Gegenstand der Betrachtung und Diskussion sein.


Projekt ‚Ideen- und Konzeptbörse'

Die Neue Perspektive Medien eG hat sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, die Arbeit kreativer Menschen im Medienbereich zu unterstützen und zu fördern, indem sie eine eigene Agentur einrichtet, über die Ideen und Konzepte aller Art für den Medienbetrieb vermittelt werden, von der Projektskizze für neue Sendeformate bis zum kompletten Drehbuch.

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es viel mehr kreative Menschen und gute Ideen in unserem Land und in der ganzen Welt gibt, als wir ahnen können. Den meisten Kreativen fehlt lediglich ein Zugang zur Medienwelt, weil sie als ‚Neulinge' oder ‚Seiteneinsteiger' nicht ernst genommen werden und im Zweifelsfall fürchten müssen, der Früchte ihres kreativen Schaffens beraubt und um den ihnen dafür zustehenden Lohn geprellt zu werden.

Die ‚Ideen- und Konzeptbörse' soll einen Beitrag dazu leisten, eine Struktur zu schaffen, die es ermöglicht, zu unser aller Nutzen bisher aus diesen oder anderen Gründen zurückgehaltene Ideen und Konzepte zugänglich zu machen und umzusetzen.


Ärgern Sie sich auch über die staatlich verordnete Verdummung der Bürger?

Werden Sie Teil des Projektes! Helfen Sie durch Ihre Mitgliedschaft einen Sender zu schaffen, der die journalistischen Ansprüche an Objektivität, Neutralität, Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt gewährleistet!

Über NPM

Die Neue Perspektive Medien eG ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich aktiv und konstruktiv an der Weiterentwicklung der Medienlandschaft in Deutschland beteiligen wollen. Das bedeutet, sie widmet sich insbesondere der Förderung der Meinungs- und Medienfreiheit zur Schaffung eines offenen, auf ethischen und journalistischen Qualitätsmaßstäben gründenden demokratischen Sendebetriebs. Dies ist eine Aufgabe... mehr

Aktuelle Beiträge
  • 16.11.2016: In der Novemberausgabe der Zeitschrift "contraste" ist gestern unter dem Titel "Mit neuem Bewusstsein in die Medienzukunft" ein großer Artikel über die Genossenschaft erschienen.
  • 05.11.2016: Heute wurde die Webseite der Genossenschaft online gestellt. In Laufe der nächsten Wochen werden die bis jetzt noch fehlenden Inhalte und Formulare nach und nach hinzugefügt.
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36318 Schwalmtal

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